Wie funktioniert die Standortbestimmung einer GPS-Uhr?
Eine GPS-Uhr bestimmt den Standort über GPS, WLAN und Mobilfunkmasten (LBS). GPS ist dabei in der Regel am genauesten. Wenn vorübergehend kein GPS-Signal verfügbar ist, nutzt die Uhr WLAN oder Mobilfunkmasten, um trotzdem einen Standort zu übermitteln.
GPS-Ortung
GPS ist in der Regel die genaueste Methode zur Standortbestimmung. Die GPS-Uhr verbindet sich mit Satelliten, um den aktuellen Standort zu ermitteln. Dabei kann die angezeigte Position manchmal um 10 bis 20 Meter abweichen. Das ist bei GPS-Messungen ganz normal.
WLAN-Ortung
In Gebäuden nutzt die GPS-Uhr häufig WLAN, um den Standort zu bestimmen. Dabei erkennt die Uhr WLAN-Netzwerke in der Umgebung und ordnet sie einem Standort bzw. einer Adresse zu. Eine WLAN-Ortung ist etwas weniger genau als GPS und kann um bis zu etwa 25 Meter abweichen. Die Genauigkeit verbessert sich, wenn die Uhr an einem bestimmten Ort häufiger GPS-Positionen empfängt.
LBS-Ortung über Mobilfunkmasten
Wenn vorübergehend weder GPS- noch WLAN-Signal verfügbar ist, nutzt die GPS-Uhr die LBS-Ortung (Location Based Services). Dabei wird der Standort anhand der Mobilfunkmasten in der Umgebung bestimmt. LBS ist weniger genau als GPS oder WLAN. Deshalb wird in der App manchmal ein roter Kreis um den angezeigten Standort dargestellt. Dieser zeigt an, dass sich die GPS-Uhr ungefähr innerhalb dieses Bereichs befindet.