Notfälle kommen zum Glück nur selten vor. Sollte jedoch einmal etwas passieren, liegt es sowohl dir als auch uns am Herzen, dass dein Kind weiß, was zu tun ist. Egal, ob dein Kind sich verirrt, in einen Unfall verwickelt wird oder in eine unsichere Situation gerät – gut vorbereitete Kinder fühlen sich in Notsituationen oft sicherer und können schneller reagieren. Doch wie sorgst du dafür, dass dein Kind auf solche Momente bestmöglich vorbereitet ist?
Notfälle kindgerecht erklären
Beginne damit, deinem Kind zu erklären, was überhaupt unter einem „Notfall“ oder einer „Notsituation“ zu verstehen ist. Für uns Erwachsene ist das meist selbstverständlich, für Kinder jedoch oft noch schwer greifbar. Nenne deshalb konkrete Beispiele: wenn jemand dein Kind belästigt, es sich in einem Geschäft verirrt oder plötzlich schnell Hilfe benötigt. So bekommen Kinder ein klares Verständnis dafür, wann eine Notsituation vorliegt, und lernen, wie sie in solchen Momenten richtig handeln können.
Wichtige Telefonnummern und Kontaktmöglichkeiten
Praktische Fähigkeiten sind für Kinder in Notfällen besonders wichtig. Schon das Auswendiglernen der Telefonnummer von Mama oder Papa kann in einer Notsituation einen großen Unterschied machen. Eine Kinder-Uhr mit GPS und Anruffunktion kann zusätzlich eine wertvolle Unterstützung sein, denn im Ernstfall sind Hilfe und Kontakt nur einen Knopfdruck entfernt. Übt gemeinsam das Anrufen oder das Drücken der SOS-Taste – je öfter ihr das wiederholt, desto selbstverständlicher wird es. Auch die Care-Together-Funktion der Kinder-Smartwatch kann eine zusätzliche Hilfe sein und gibt sowohl Kindern als auch Eltern extra Sicherheit.
Gleichzeitig ist es entscheidend, dass dein Kind auch ohne besagte Uhr weiß, wie es dich erreichen kann.
Sichere Orte und vertraute Personen
Absprachen über sichere Orte und vertraute Personen sind ebenfalls hilfreich. Erkläre deinem Kind, dass es sich immer an Lehrkräfte, Nachbarn oder Mitarbeitende in Geschäften wenden kann. Vereinbart außerdem einen festen Treffpunkt, falls ihr euch einmal aus den Augen verliert – zum Beispiel den Eingang eines Supermarkts oder den Schulhof. Auch die in der App der Kinder-Smartwatch festgelegten Sicherheitszonen können hierbei unterstützen, da du und alle Teilnehmenden der Care-Together-Funktion übersichtlich sehen können, in welcher Zone sich die Uhr (und so auch dein Kind) befindet.
Ruhe bewahren in spannenden Situationen
In einer Notsituation ruhig zu bleiben, ist besonders wichtig. Wenn dein Kind lernt, einen kühlen Kopf zu bewahren, merkt es schnell: Panik hilft nicht weiter. Gleichzeitig fällt es so leichter, die Situation klar zu erklären. Das mag am Anfang schwierig wirken, lässt sich aber mit einfachen Übungen gut trainieren: tief durchatmen, langsam sprechen und kurze, klare Sätze bilden. Regelmäßiges Üben zeigt deinem Kind, dass Ruhe Sicherheit vermittelt.
Rollenspiele und gemeinsames Üben
Eine spielerische Möglichkeit, all das zu üben, sind Rollenspiele. Stellt euch zum Beispiel vor, ihr habt euch in einer Menschenmenge verloren, oder übt ein Szenario, in dem dein Kind die SOS-Taste drücken muss. Kinder haben in solchen ‘Simulationen’ meist viel Spaß – und gleichzeitig merken sie sich besser, was in solchen Situationen zu tun ist. So verliert das Thema auch gleichzeitig an Schrecken.
Wiederholung schafft Sicherheit
Das Wichtigste ist Wiederholung. Einmal üben reicht nicht, denn Kinder vergessen schnell. Wenn ihr regelmäßig – zum Beispiel einmal im Monat – darauf zurückkommt, bleibt das Wissen präsent.
Mit dieser Vorbereitung gibst du deinem Kind nicht nur die praktischen Fähigkeiten, sondern auch das nötige Selbstvertrauen, schwierige Situationen zu meistern. Du kannst dich vergewissern: Sollte wirklich einmal etwas passieren, weiß dein Kind, wie es reagieren kann. Eine Kinderuhr mit GPS kann dabei eine große Unterstützung sein – ein Knopfdruck genügt, und ihr seid in Kontakt. Gemeinsames Üben sorgt dafür, dass ihr beide mit einem guten Gefühl unterwegs seid.
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